Sportfotografie: Surfer

Alle, die sich intensiver mit Fotografie beschäftigen, wissen, dass Sportfotografie zu den schwierigsten Disziplinen gehört. Hier ist schließlich nicht nur theoretisches Wissen gefragt, sondern auch extreme Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und Geschick. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Fotoarten sind Sport-Fotos Momentaufnahmen, in denen Millisekunden entscheiden. Nur kurz zu spät abgedrückt – und die Szene hat sich wieder vollkommen geändert oder ist schlichtweg vorbei.

Zugegeben, ich habe neuerdings erst mit dem Thema begonnen. Meine ersten Fotos: Ein Surfer am Strand von Spanien – um eine einigermaßen gute Aufnahme zu erhalten, brauchte ich einiges an Geduld. Ich bin mehrmals zum selben Strand gekommen, und musste sehr geduldig auf den einen guten Moment warten – die wenigen Sekunden, in denen er absolut cool in der Welle reitet, bevor die Welle wieder weg ist und der Surfer auf die nächste wartet.  Ausgerüstet war ich hier zum Glück mit meinem Nikon-Teleobjektiv, weil der Surfer wirklich sehr weit weg war. Für mich hat sich das Warten dann doch gelohnt – für das erste Mal in dieser Königsdisziplin der Fotografie, bin ich mit zwei gelungenen Action-Bildern doch ganz zufrieden.

Mein Tipp: Lieber einmal zu oft den Auslöser gedrückt, als zu spät und den Moment verpasst!